Ängste / Angststörungen / Panikattacken

ÄNGSTE / ANGSTSTÖRUNGEN

Angst ist jedem Menschen verhaltensbiologisch angeboren. Sie hilft uns auf Gefahren hinzuweisen und zu überleben.

Verselbständigen sich Sorgen und Ängste jedoch, begleiten sie uns häufig oder dauerhaft, so beeinträchtigt dies unseren Alltag und unser gesamtes Leben.

Beim bloßen Gedanken an bestimmte Situationen oder Gegenstände treten Angstsymptome auf, die vom Betroffenen als (lebens-)bedrohlich erlebt werden.

Ein Großteil der Zeit wird durch die Beschäftigung mit den Ängsten eingenommen, das Verhalten wird darauf abgestimmt. Dies mindert die Lebensqualität enorm.

Oftmals besteht nach einiger Zeit die zusätzliche Angst, dass die Symptome erneut auftreten könnten (Erwartungsangst), wodurch sich der Betroffene bemüht die Situation(en) zu vermeiden, was ihn zusätzlich in seinem Leben einschränkt.

Eine unbehandelte Angststörung kann sich immer mehr ausbreiten und stetig größere Bereiche des Lebens beeinflussen.

Beispiele möglicher Ängste:

- Angst, dass dem Betroffenen selbst oder einem Angehörigen etwas zustößt (Unfall, etc.)

- Angst, dass der Betroffene selbst oder ein Angehöriger schwer erkrankt

- Angst, in Situationen zu geraten, in denen man im Zentrum der Aufmerksamkeit steht

- Angst verlassen zu werden / Angst allein zu sein

- Angst an einer unheilbaren Krankheit zu leiden

- Angst vor der Zukunft

- Existenzangst

- Angst, in öffentlichen Gebäuden oder auf Plätzen bei drohender Gefahr nicht entkommen zu können

- Angst vor Ärzten (z.B. Zahnarzt)

- Angst vor Veränderung

- Angst vor bestimmten Tieren oder Gegenständen

- Flugangst

- Angst vor Autoritätspersonen

- Angst entstellt zu sein

- Höhenangst

- Angst jemanden anzusprechen

- Angst vor Prüfungen (siehe auch „Prüfungsangst“)

- Angst vor engen Räumen

- Angst Aufzug, Bus oder Auto zu fahren

Angstsymptome:

- Nervosität

- Unruhe

- feuchte Hände

- Herzklopfen

- Kribbeln in der Magengegend

- Schwierigkeiten sich zu entspannen

- Muskelverspannungen

- Schlafstörungen

- Reizbarkeit

PANIKATTACKEN

Steigern sich die Ängste, so kann es zu Panikattacken kommen.

Es ist jedoch auch möglich, dass diese Panikanfälle ohne ersichtlichen Grund, mit folgenden Symptomen, auftreten:

- Herzklopfen

- Schweißausbrüche

- Zittern

- Atemnot / Erstickungsgefühl

- Übelkeit

- Schwindel

- Schmerzen, Enge, Druck in der Brust

- Herzrasen

- Hitze- oder Kälteschauer

- Schwächegefühl (z. B. weiche Knie)

- Gefühl in Ohnmacht zu fallen

- Kribbel- oder Taubheitsgefühle

- Gefühl „nicht da zu sein“

- Angst verrückt zu werden

- Angst zu sterben

Panikattacken beginnen überraschend, erreichen binnen weniger Minuten ihr Maximum, flachen anschließend zügig wieder ab und dauern meist nicht länger als 30 Minuten.

Wenn die Ängste überhand nehmen und Sie diese nicht allein in den Griff bekommen, oder Panikanfälle hinzukommen, sollten Sie sich Hilfe suchen.

Eine individuelle Behandlung hilft die Ängste abzubauen und wieder entspannen zu können. Eine Aufarbeitung der Angstsituationen und zusätzliche Entspannungstechniken helfen beim Umgang mit den Ängsten.

Bitte kontaktieren Sie mich für Fragen, weitere Informationen oder Terminvereinbarungen unter 01520 - 999 8765 oder via E-Mail.